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it's sad...so saaaad... :(

Guten Morgen!

Da ist schon wieder ganz schön viel Zeit vergangen seit meinem letzten Eintrag und es ist so viel passiert, doch alles der Reihe nach:

 Am Mittwoch, 25.11 schrieb mich ein Kumpel aus Ochtrup an, dass der Rettungswagen bei uns war. Ich war natürlich besorgt, meine Mutter hatte vor kurzem eine OP hinter sich. Sofort hab ich meinen Vater angerufen. Völlig aufgelöst berichtete er mir davon, dass Oma gefallen sei. Mit der Nachricht kam ich eigentlich noch einigermaßen gut klar, ich dachte an nichts Schlimmes. Der Tag verging und ich bekam den Anruf, dass es wohl ein Schlaganfall war mit geplatzter Ader im Kopf. Meine Mutter bat mich, ob ich nicht am Wochenende nach hause kommen könnte, doch ich fuhr schon direkt Donnerstag. Zuhause angekommen war es eher unangenehm, die Stimmung war verständlicherweise angespannt, denn man wusste nicht genau, wie es um Oma steht. In der Nacht auf Samstag ist sie dann leider verstorben. Als Trost bleibt zu sagen, es war ein Tod, den sie sich immer gewünscht hatte: Einfach umfallen und tot sein.

Wo ich dann schonmal in der Heimat war beschloss ich, doch mal bei "ihr" Sonntag beim Fußballspiel vorbeizuschauen. Unglaublicherweise gewann ihre Mannschaft im Spiel gegen den Spitzenreiter mit 2:0. Nach dem Spiel kamen wir ins Gespräch, aber auch net allzu lang, da zuhause das Essen kalt wurde. Wir verabredeten uns für Donnerstag; wollten auf den Weihnachtsmarkt und dann ins Kino. Leider waren wir spät dran, aus dem Weihnachtsmarkt wurde nichts mehr und wir fuhren direkt nach Münster ins Cineplexx. Film: "All inclusive". War ganz ok der Film, konnte man sich ansehen. Ich brachte "sie" dann nachhause und vor ihrem Haus küssten wir uns. In diesem Moment stoppte mein Bauchkribbeln und ich spürte eigentlich nur "ihre" Lippen. Sonst war bei mir irgendwie alles ausgeblendet, alles war ruhig. Es war ein eigenartiges Gefühl... kurz nach der Verabschiedung kam das Kribbeln wieder. Ich war mega glücklich auf dem Rückweg. Am nächsten Tag war dann Oma's Beerdigung: ein trauriger Tag. Ich konnte mich (wohl auch wegen den Gedanken an "sie" zusammenreißen und es vermeiden Tränen zu vergießen. Am Abend schrieben wir kurz wegen Samstag: Wir hatten uns verabredet. Da kam "sie" mir schon komisch vor. Ich konnte nicht einschlafen und hakte nach. Siehe da: Leider empfand "sie" nicht mehr als Freundschaft für mich. Ich bin froh, dass wir das nochmal angesprochen haben, sonst wäre Samstag echt peinlich verlaufen, da ich nach den Küssen von einer sehr positiven Ausgangslage überzeugt war. Es hat ja auch keinen Sinn, etwas zu erzwingen. An dem Abend war ich dann sehr niedergeschlagen. Ich lag noch lange wach im Bett und musste diesen schlimmen Tag erstmal verarbeiten. Bei den Gedanken an "sie" ist mir sogar eine Träne rausgekullert ;(

Fortsetzung folgt!

10.12.09 07:00
 


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